Einsatzreichetage für die Mitglieder der Feuerwehr Viehofen, die Nachtruhe hielt nicht lange an, da schrillten die Personenrufempfänger und Handys.

Gegen halb 3 Uhr morgens erhielten wir das Meldebild TUS-Alarm, dies bedeutet Telemetrie und Sicherheit, welcher bei Brand-, Aufzugs-, Technik- oder sonstigen Alarmen auslöst.

Es dauerte keine 5 Minuten machte sich das Vollbesetzte Hilfeleistungslöschfahrzeug der Stufe 3, kurz HLF3, mit einer Mannschaft von 1:7 auf den Weg zum Einsatzort, dort angekommen haben schon einige Bewohner auf das Eintreffen der Feuerwehr gewartet, da im Stiegenhaus ein Warnsignal während des gesamten Alarm zu hören war. Dieser Warnton dient als Sicherheitseinrichtung für die Bewohner des Wohnblockes, damit diese sich rasch in Sicherheit bringen können, dieser kann und darf auch nur von der Feuerwehr nach Entwarnung rückgestellt werden. Der Einsatzleiter machte sich mit seinem für den Einsatz fertig ausgerüsteten Atemschutztrupp auf den Weg zur Brandmelderzentrale, wo er die genaue Meldernummer eruieren kann. Es wurde festgestellt das sich der gesuchte Melder in der Tiefgarage befindet, der Atemschutztrupp kontrollierte die Örtlichkeiten und versicherte dem zuständigen Einsatzleiter das es sich um keine Gefahr handelt, der Atemschutztruppführer vermutet eher das der Melder aufgrund eines verlassenden PKW aus der Garage, Alarm auslöste. Nach dem Rückstellen der Brandmelderzentrale, konnten die Feuerwehrleute den Bewohnern in Ruhe mittteilen was in Ihrem Wohnhaus geschehen ist und Ihnen garantieren dass Sie sicher in Ihre Wohnung zurück können.

Eine dreiviertel Stunde nach der Alarmierung konnten die Florianis wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und nachhause fahren damit Sie für den Arbeitstag zumindest ein wenig ausgeschlafen sind. Leider war es den Mitgliedern nicht gegönnt zuhause Ihren wohlverdienten Schlaf fortzusetzen, denn es kam ein erneuter Alarm in der selben Wohnhausanlage wie zuvor, rasch rückten zwei Fahrzeuge der FF St. Pölten – Viehofen zur Einsatzadresse aus. Dort angekommen begann die selbe Prozedur wie beim ersten Einsatz, zuerst wurde erkundet, danach muss die Gefahr erkannt werden und wenn eine Gefahr vorhanden ist muss eine Maßnahme dagegen getroffen werden. Über den Disponenten wurde der Brandschutzbeauftragte verständigt, damit dieser die Meldergruppe in der Tiefgarage überprüft, damit diese Einwandfrei arbeiten.

Mittlerweile war es 05:00 Uhr am Morgen, das mit dem schlafen gehen vor der Arbeit hat sich dann auch erübrigt, die Mitglieder konnten nur mehr nachhause fahren und sich für Ihren Arbeitstag vorbereiten, den auch wir bei der Feuerwehr sind nicht anders als DU!